HOTLINE:   04207 - 91 21 0

Schriftzug der H. Hermann Ehlers GmbH

Warum PTB zugelassene Kältezähler ?

Kältemengen Messung

 

Richtlinie PTB K 7.2

 

Die Kälteerzeugung für Gebäudeklimatisierung oder Kühlung verursacht einen wesentlichen Teil der Gebäudebetriebskosten. Die Messung von Kälteenergie ist daher ein unverzichtbares Instrument der Energieoptimierung und der verursacher gerechten Kostenverteilung.

 

Das Gesetz schreibt dafür Messgeräte mit Kältezulassung vor. Herkömmliche Wärmezähler sind für die Kältemessung nicht geeignet. Kühlkreisläufe stellen erhöhte Anforderungen an das Messsystem und müssen die verschärften Prüfkriterien der PTB K7.2 erfüllen, um in der Praxis zuverlässig zu funktionieren.

 

Prüfungen nach PTB K7.2

 

Besondere Eigenschaften von Kälte-Messgeräten

 
Klimaprüfung und Nachweis der Dichtheit gegen Kondenswasser. Rohrleitungen und Kältezähler können der Kondensation ausgesetzt sein. Feuchtigkeit ist der Feind ungeschützter Messgeräte. Sie dringt ein, greift Kontakte an, beschädigt die Elektrik und führt zu Korrosion. Aquametro-Geräte sind wirksam gegen Feuchtigkeit geschützt und wurden harten Klimatests unterzogen.
Prüfung der Schleichmengenunterdrückung und Umschaltung der Anzeige von Wärme- auf Kältemessung. Kombinierte Wärme-/Kältezähler müssen im richtigen Zeitpunkt umschalten. Die Funktion bidirektionale Energiemessung (BDE) schaltet präzise um. Die Funktion Schleichmengenunterdrückung verhindert wirksam, dass das Ergebnis durch thermische „Kriechströme" verfälscht wird.

Die Prüfpunkte für Temperatur und Durchfluss sind an die Bedingungen der Kältemessung angepasst.

Kühlsysteme arbeiten bei kleiner Temperaturdifferenz ΔΘ, z. B. bei 3...6 K. Daher muss diese mit höchster Genauigkeit gemessen werden. Ein Fehler von nur 0.3 K bedeutet bei ΔΘ = 3K eine Abweichung von 10 %. Aquametro Lösungen verwenden daher exakt gepaarte Kältefühler mit optimal abgestimmtem Einbau- zubehör.
den  CALEC ST-KÄLTE finden Sie hier

 

Bis heute können nur Messsysteme in Wasserkreisläufen geeicht werden. Aber auch in Kreisläufen mit anderen Wärmeträgern, wie zum Beispiel Glykolen, kann die Energieabgabe ausserhalb der Eichpflicht physikalisch korrekt gemessen werden.

 

CALEC ST Rechenwerke berechnen Wärmeinhalt und Dichte exakt in Abhängigkeit von der Temperatur.